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Renovierung

Muss eine Wand nach einem Wasserschaden gestrichen werden, hat der Verursacher des Wassereinbruchs nicht für das Streichen benachbarter Wände im selben Raum zu zahlen. Auf dieses Urteil des Oberlandesgerichts Koblenz weist der Deutsche Anwaltsverein hin Az.: 2U 209/10).
In den Keller eines Hauses war Regenwasser eingedrungen und hatte die Wand durchnässt, weil ein Nachbar bei Bauarbeiten unvorsichtig gewesen war. Der Hausbesitzer ließ daraufhin alle Wände in dem Kellerraum streichen – auch diejenigen, die nicht feucht geworden waren – und verlangte von seinem Nachbarn, die Rechnung zu begleichen. Der Weigerte sich. Zu Recht, urteilten die Richter. Der Verursacher des Schadens müsse nur für das Streichen der feuchten Wand zahlen. Die übrigen Wände hätte der Geschädigte ohnehin streichen ,üssen, weil die letzte Renovierung schon fünf Jahre zurücklag.

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