Archiv für das Tag 'Finanzplanung'

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Was bedeutet Unisex?

Vielleicht ist es Ihnen in den letzten Tagen und Wochen aufgefallen. Versicherungen, Verbraucherinitativen und die Presse berichten immer wieder vom Stichtag zu den Unisex-Tarifen. Doch was bedeutet Unisex bzw. Unisex-Tarif überhaupt?

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass in Zukunft das Geschlecht keine Rolle mehr bei der Kalkulation von Versicherungsbeiträgen spielen darf.

Was bedeutet Unisex für Versicherungsnehmer?

Es gibt nur noch einen Tarif. Egal ob Mann oder Frau, die Beiträge sind für beider Geschlechter gleich. Das hat Vor- und Nachteile. Allerdings betrifft dies nur auf neue Verträge. Versicherungen die vor dem 21.12.2012 abgeschlossen werden, sind davon nicht betroffen.

Je nach Versicherungsart können Männer oder Frauen profitieren. Zum Beispiel werden zukünftig Rentenversicherungen für Männer teurer und Risikolebensversicherungen für Frauen ebenso teurer. Für Interessenten lohnt sich unter Umständen, bis zum Stichtag sich die alten Beiträge zu sichern. Einsparungen von bis zu 50% sind möglich.

Wie das ganze funktioniert, zeigt ein interessantes Video der Stuttgarter Versicherung:

Sie haben noch Fragen? Dann kontaktieren Sie mich einfach, oder vereinbaren ein unverbindliches Info- Beratungsgespräch direkt online.

Schluss mit dem Chaos in der Verwaltung der Versicherungs- und Finanzunterlagen!

Für viele ist die Ablage von Versicherungs- und Vorsorgeunterlagen ein Buch mit sieben Siegeln. Policen, Bedingungen, Angebote und weitere Informationen werden meist in einen Versicherungsordner abgelegt, vielfach ohne die Unterlagen systematisch zu ordnen. Dabei geht sehr schnell der Überblick verloren. Was habe ich, was brauche ich und wann erfolgen die Zahlungen? Hand aufs Herz: Haben Sie darüber den Überblick?

Wenn ja, meine Hochachtung. Ansonsten habe ich einen Tipp für Sie: Der digitale Versicherungsordner bzw. Finanzordner.

Gefunden habe ich diesen virtuellen Ordner in einem Beitrag von Facebook. Dort wurde zu einem Video verlinkt, das die Funktionalität des Versicherungs- und Finanzordner zeigt.

Alle wichtigen und relevanten Daten über das Internet abrufbar, das klingt nicht nur interessant, das ist eine gute und hilfreiche Idee. Man stelle sich nur einmal vor, was passiert, wenn die Wohnung abbrennt. Alle Daten zum Versicherungsschutz können sofort über einen beliebigen Internetzugang eingesehen werden. Genial.

digitaler-versicherungsordner

Her Kohl, der Entwickler dieses Online-Tools, hat seine langjährigen Erfahrungen als Versicherungsmakler einfließen lassen. Für mich Anlass, sich mit diesem System näher und intensiver zu beschäftigen. In den nächsten Tagen werde ich sicherlich weitere Informationen zum digitalen Versicherungsordner geben können.

Die Alternative zum Sparbuch mit seinen mageren Zinsen sind sogenannte Tagesgeld-Konten. Inb der untenstehenden Auflistung finden Sie eine aktuelle Zusammenfassung der z.Zt. besten Anbieter (Anbieter: finanzen.de)

Anzumerken sei noch, dass die Einblendung von finanzen.de über das Partnerprogramm von finanzen.de läuft. Sollten Sie hier Ihren Tagesgeldkonto Anbieter finden, bekomme ich bei einer Anmeldung eine Provision. Vielen Dank dafür.

‘Die Nachfrage nach Einzelzimmern hat zugenommen’, so lautet die Überschrift eines Artikels in der Regionalausgabe Seligenstadt/Hainburg/Mainhausen in der Ausgabe der Offenbach-Post vom 22.10.2010

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In diesem Artikel geht es um die Grundsteinlegung eines Neubaues des Simeonstiftes. 116 Einzelzimmer sollen in Zukunft die vollstationäre Versorgung von über 65-Jährigen verbessern.

Warum dieser Neubau Sinn macht, zeigt ein Blick auf die Statistik. ‘ Im Jahre 2020 sind im Kreis Offenbach rund 22450 Menschen und damit 6,5% der Gesamtbevölkerung über 80 Jahre alt. Bei den über 65-jährigen zähle der Kreis heute rund 67200 Personen (19,6%), in 10 Jahren seien es 76200 (22,2 Prozent).’

Unsere Gesellschaft wird immer älter. Die Frage, ob die eigene Ruhestandsplanung wirklich realistisch und der Situation angepasst ist, muss sich jeder selbst stellen.

Unter AOK-Pflegeheimnavigator kann man heute schnell und einfach nachschauen, was eine Unterbringung im Pflegeheim heute kostet.

Wieviel bin ich heute bereit, zu investieren, für mein Leben morgen.

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Kind muss für Eltern zahlen

Dieses Urteil des BGH ist noch mir noch sehr gut in Erinnerung. Leider hatte ich den Artikel vom 16.09.2010 in der Offenbach-Post verlegt.
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Um was geht es in diesem Artikel, bzw. in diesem Urteil: Kinder sind verpflichtet, bedürftige Eltern zu unterstützen.

Besonders im Hinblick auf die steigende Pflegekosten, ist dieses höchstrichterliche Urteil sehr interessant. Hier sollte man sich u.U. -vorher- überlegen, ob z.B. ein Abschluss einer privaten Pflegeversicherung für alle nicht von Vorteil ist.

In diesem Zusammenhang möchte ich auf den Punkt 12 der 13 kühne Regeln für Ihre persönliche finanzielle Unabhängigkeit von Stefanie Kühn verweisen:

Regeln Sie erst Ihren Pflegefall, bevor Sie ans Verschenken und Vererben denken!”

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Der sichere Weg zur Rente

so lautet die Überschrift eines Artikels des Extraheftes der Ausgabe des plus Magazin 10/2010. Besonders der Untertitel, ‘Rentenlücke clever schließen’ hat mich neugierig gemacht.

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Die Rentenreform sorgt dafür, dass das Rentenniveau eine bestimmte Grenze nicht unterschreitet‘. So wird die Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen zitiert. Das erinnert mich fast an an den Altminister Blüm mit seinem Spruch:’ Die Rente ist sicher’.

Eins sollten wir mittlerweile gelernt haben, so hoffe ich. Wer sich auf Politiker verlässt, könnte irgendwann im Regen stehen.

Ich möchte auch keine politische Diskussion führen, denn dies ist bei diesem, für jeden Bürger, wichtigen Thema unangebracht.

Gut finde ich, dass der Artikel Klartext spricht. Ein Auszug aus dem Text reicht meiner Meinung völlig aus, um die Situation zu begreifen:

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) geht sogar davon aus, das in einigen Jahren “die gesetzliche Rente nicht mehr zum Leben reichen wird“. Nicht nur in Ostdeutschland werde die gesetzliche Rente für viele auf das Niveau der Sozialhilfe sinken’.

Gut finde ich auch, dass sofort die Möglichkeit geboten wird, seine Rentenlücke zu errechnen. Mit einer einfachen und für jeden nachvollziehbaren Tabelle kann man sich die ‘wahre Rentenlücke’ errechnen (siehe Bild unten)

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Als ich mir die Tabelle allerdings genau angeschaut habe, ist mir sofort etwas aufgefallen: Wo bleibt die Berücksichtigung der Inflation? Selbst in der Rentenprognose wird darauf hingewiesen, dass die Inflation zu berücksichtigen ist.

Welche Auswirkung dies hat, möchte ich an einem kleinen Beispiel zeigen. Wenn ein heutiger 55-Jähriger in 10 Jahren in Rente gehen möchte und aus heutiger Sicht einen Anspruch auf 1000€ Rente (Prognose der Rentenversicherung 2010) hat, wird er, wenn er 10 Jahre später diese Rente bezieht, nur noch eine Rente mit der Kaufkraft von 788,49€ bekommen (bei einer unterstellten Inflation von 2%)

Klartext: Statt 1000€ Rente wird er nur 788,49€ bekommen.

Die Auswirkung der Inflation ist also auf jeden Fall bei der Errechnung der wahren Rentenlücke zu berücksichtigen.

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Starke Belastung für Rentner

So lautet ein heutiger Artikel der Offenbach-Post.

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In dem Artikel geht um die zusätzliche Beitragsbelastungen der Krankenversicherung (hier ist die gesetzliche Krankenversicherung gemeint) für Rentner. Vielen ist nicht bewusst, welche Kosten für die Krankenversicherung im Ruhestand auf sie zukommen. Im Artikel heißt es u.a.: ‘ Der Aufklärungsbedarf sei groß. Wer weiß, welche Kosten ihm bald im Ruhestand erwarten, kann wenigstens seine Rentenlücke abschätzen, rechtzeitig vorher die Weichen stellen, oder versuchen, ein Finanzpolster anzulegen‘.

Nicht verwechseln, es geht nicht um die Versorgungslücke der Rentenversicherung, sondern um die zusätzliche Belastung der Krankenversicherung.

Da ich diese Thematik von meiner Beratungspraxis recht gut kenne und immer wieder erfahre, dass obige Aussage treffend ist, werde ich in den nächsten Tagen versuchen, eine detaillierte Information zur Beitragssituation der Krankenversicherung von Rentnern und Pensionären zu schreiben.

thobre

Rentner drohen Einbußen

So lautet der Titel eines Interviews der Offenbach-Post vom 4.9.2010. von Professor Wolgang Gerke.


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Wolfgang Gerke (* 3. Februar 1944 in Cuxhaven) ist ein emeritierter deutscher Hochschullehrer für Bank- und Börsenwesen und seit 2006 als Präsident des „Bayerischen Finanz Zentrums“ tätig. Gerke wird in Print-Medien, Hörfunk und Fernsehen häufig als Experte für Bank- und Börsenthemen herangezogen und ist dadurch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden. Quelle Wikipedia

Nach Aussage von Professor Wolfgang Gerke ist mit einer stark steigenden Inflation zu rechnen. Die Auswirkungen dieser Entwicklung:

Rentner werden Ihren Lebensstandard nicht halten können, denn die Inflation frisst die Rente auf.

Aber wir haben doch zur Zeit keine oder wenn überhaupt nur eine geringe Inflation, werden Sie jetzt sagen. Stimmt! Wird das so bleiben?

Das größte Problem bei der Erkennung der Inflation ist aus meiner Sicht, die Betrachtung von längeren Zeiträumen. Das wird sehr schnell verdrängt.

Können Sie sich noch daran erinnern, was eine Kugel Eis in ihrer Kindheit gekostet hat? Bei mir waren es 10 Pfennige. Heute, knapp 40 Jahre später sind es durchschnittlich 70 Cent – also 14mal mehr, als vor 40 Jahren.

Wie wirkt sich die Inflation auf die Rente aus? Sie wird weniger! Damit sie ein Gefühl für die Reduzierung der Rente im Hinblick auf die Inflation haben, einige Beispiele:

  • 1000€ Rente haben bei einer 1% Inflation in 10 Jahren eine Kaufkraft von 905,29€.
  • 1000€ Rente haben bei einer 1% Inflation in 20 Jahren eine Kaufkraft von 819,54€.
  • 1000 Rente haben bei einer 1% Inflation in 30 Jahren eine Kaufkraft von 741,92€.
  • 1000 Rente haben bei einer 1% Inflation in 40 Jahren eine Kaufkraft von 671,65€

Sie sehen: Selbst bei einer geringen Inflation entstehen bei längeren Zeiträumen große Kaufkraftverluste. Der Einbezug der Inflation bzw. die Entwicklung der Inflation in die Altersabsicherung ist dringend angeraten.

Zur Verdeutlichung: 1000 Euro Rente haben bei einer 2,5% Inflation in 30 Jahren eine Kaufkraft von 476,74€. Der Verlust der Kaufkraft beträgt mehr als die Hälfte.

Mein Tipp: Überprüfen Sie ihre gesetzliche Rentenversicherung, ihre private Altersvorsorge, ihre Lebens- oder Rentenversicherung auf die Auswirkungen der Inflation. Fragen Sie Ihren Finanzberater, Versicherungsvermittler oder Bankberater und lassen Sie sich ihren Kaufkraftverlust während der Beratung genau ausrechnen. Sollte dies nicht möglich sein – welche qualifizierte Beratung erhalten sie dann?

thobre

Tipps zur Altersvorsorge

  • Die Altersvorsorge will gut geplant sein. Eine solide Versorgungsanalyse und entsprechende Vorsicht sind geboten
  • Anbieterunabhängiger Rat ist Geld wert
  • Die Entscheidung für eine private Altersvorsorge sollte in Ruhe getroffen werden
  • Niemals einen Vertrag ohne ausreichende Bedenkzeit und Prüfung unterschrieben werden
  • Von Zeit zu Zeit ist eine erneute Prüfung der Versorgungslage sinnvoll

Diese Tipps stammen aus einer Broschüre der Verbraucherzentrale Hessen. Dazu noch meine persönliche Empfehlung:

  • Machen Sie auf jeden Fall eine ausführliche Vorsorgeanalyse.
  • Lassen Sie sich stets qualifiziert und unabhängig Beraten
  • Überprüfen Sie regelmäßig Ihre bestehende Vorsorge
    Auf jeden Fall sollten Sie immer dann, wenn sich in Ihrem Leben beruflich oder privat etws verändert (z.B. Arbeitswechsel, beruflicher Aufstieg, Aufnahme oder Beendigung einer Lebenspartnerschaft, Geburt oder Adoption eines Kindes usw.) Ihre bestehende Vorsorge überprüfen.
  • thobre

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