Archiv für das Tag 'Rente'

thobre

Was bedeutet Unisex?

Vielleicht ist es Ihnen in den letzten Tagen und Wochen aufgefallen. Versicherungen, Verbraucherinitativen und die Presse berichten immer wieder vom Stichtag zu den Unisex-Tarifen. Doch was bedeutet Unisex bzw. Unisex-Tarif überhaupt?

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass in Zukunft das Geschlecht keine Rolle mehr bei der Kalkulation von Versicherungsbeiträgen spielen darf.

Was bedeutet Unisex für Versicherungsnehmer?

Es gibt nur noch einen Tarif. Egal ob Mann oder Frau, die Beiträge sind für beider Geschlechter gleich. Das hat Vor- und Nachteile. Allerdings betrifft dies nur auf neue Verträge. Versicherungen die vor dem 21.12.2012 abgeschlossen werden, sind davon nicht betroffen.

Je nach Versicherungsart können Männer oder Frauen profitieren. Zum Beispiel werden zukünftig Rentenversicherungen für Männer teurer und Risikolebensversicherungen für Frauen ebenso teurer. Für Interessenten lohnt sich unter Umständen, bis zum Stichtag sich die alten Beiträge zu sichern. Einsparungen von bis zu 50% sind möglich.

Wie das ganze funktioniert, zeigt ein interessantes Video der Stuttgarter Versicherung:

Sie haben noch Fragen? Dann kontaktieren Sie mich einfach, oder vereinbaren ein unverbindliches Info- Beratungsgespräch direkt online.

Ab sofort bietet die IDEAL Lebensversicherung a.G. ihre Pflegerente deutlich günstiger an. Die Beiträge der meistverkauften Pflegerente in Deutschland wurden teilweise um über 30 Prozent gesenkt. Zudem wurde die IDEAL PflegeRente jetzt noch flexibler gestaltet, sowohl bei den Leistungen als auch in der Beitragszahlung.
Der Grund für die im Pflegeversicherungsmarkt ungewöhnliche Beitragssenkung sind die neuen eigenen Rechnungsgrundlagen, die eine völlig neue Kalkulation ermöglichten. Die Bestandskunden werden zudem durch eine Erhöhung der Überschussbeteiligung ebenfalls deutlich besser gestellt als bisher. Des Weiteren bietet
die IDEAL ihren Vertriebspartnern eine Aktion an, bei der die Bestandskunden ohne Gesundheitsprüfung in den neuen Tarif wechseln können.
Wer eine noch stärkere Reduzierung der Beiträge wünscht, kann optional Karenzzeiten von drei, sechs oder zwölf Monaten vereinbaren. Bereits während dieser Zeit muss der Kunde keine Beiträge mehr zahlen, während der Leistungsphase ohnehin nicht. Wurde auch eine Sofortleistung von sechs Monatsrenten gewählt, so wird
diese schon mit Beginn der Karenzzeit gezahlt.
Flexible Beitragszahlung
Bei der Beitragszahlung wird den Kunden nun eine größtmögliche Flexibilität
geboten. So sind beim Vertragsabschluss beliebige Kombinationen aus laufender und einmaliger Beitragszahlung möglich. Während der Laufzeit können weitere Einmalzahlungen zur Reduzierung des laufenden Beitrags erfolgen. Die laufende Beitragszahlung kann sogar vollständig durch eine einmalige Zahlung ersetzt werden.
Leistungen individuell vereinbar.
Auch die Leistungen sind nun wesentlich flexibler. So stehen die drei Produktlinien IDEAL PflegeRente Basis, Klassik und Exklusiv jetzt auch für sehr individuelle Kundenansprüche zur Verfügung. Als erste und bisher einzige Gesellschaft bietet der Berliner Seniorenversicherer beliebige Rentenhöhen in 1-Euroschritten. Für die Pflegestufe III kann zwischen Beträgen von 250 bis 4.000 Euro gewählt werden. Auch die Leistungen
für die Pflegestufen II und I können flexibel festgelegt werden. Neu ist auch der weltweit gültige Versicherungsschutz. Ändert sich die gesetzliche Definition der Pflegebedürftigkeit hat der Kunde die Möglichkeit, ohne erneute Gesundheitsprüfung in den dann aktuellen Tarif der IDEAL zu wechseln, der die veränderte Gesetzeslage berücksichtigt.

Presseinfo Ideal-Versicherungen


Fordern Sie unverbindlich und gratis die Broschüre Highlights der Ideal PflegeRente an (Ich garantiere Ihnen, Ihre Email-Adresse wird nicht weitergegeben!).

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Der sichere Weg zur Rente

so lautet die Überschrift eines Artikels des Extraheftes der Ausgabe des plus Magazin 10/2010. Besonders der Untertitel, ‘Rentenlücke clever schließen’ hat mich neugierig gemacht.

sichererwegzurrente

Die Rentenreform sorgt dafür, dass das Rentenniveau eine bestimmte Grenze nicht unterschreitet‘. So wird die Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen zitiert. Das erinnert mich fast an an den Altminister Blüm mit seinem Spruch:’ Die Rente ist sicher’.

Eins sollten wir mittlerweile gelernt haben, so hoffe ich. Wer sich auf Politiker verlässt, könnte irgendwann im Regen stehen.

Ich möchte auch keine politische Diskussion führen, denn dies ist bei diesem, für jeden Bürger, wichtigen Thema unangebracht.

Gut finde ich, dass der Artikel Klartext spricht. Ein Auszug aus dem Text reicht meiner Meinung völlig aus, um die Situation zu begreifen:

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) geht sogar davon aus, das in einigen Jahren “die gesetzliche Rente nicht mehr zum Leben reichen wird“. Nicht nur in Ostdeutschland werde die gesetzliche Rente für viele auf das Niveau der Sozialhilfe sinken’.

Gut finde ich auch, dass sofort die Möglichkeit geboten wird, seine Rentenlücke zu errechnen. Mit einer einfachen und für jeden nachvollziehbaren Tabelle kann man sich die ‘wahre Rentenlücke’ errechnen (siehe Bild unten)

rentenlueckeerrechnen

Als ich mir die Tabelle allerdings genau angeschaut habe, ist mir sofort etwas aufgefallen: Wo bleibt die Berücksichtigung der Inflation? Selbst in der Rentenprognose wird darauf hingewiesen, dass die Inflation zu berücksichtigen ist.

Welche Auswirkung dies hat, möchte ich an einem kleinen Beispiel zeigen. Wenn ein heutiger 55-Jähriger in 10 Jahren in Rente gehen möchte und aus heutiger Sicht einen Anspruch auf 1000€ Rente (Prognose der Rentenversicherung 2010) hat, wird er, wenn er 10 Jahre später diese Rente bezieht, nur noch eine Rente mit der Kaufkraft von 788,49€ bekommen (bei einer unterstellten Inflation von 2%)

Klartext: Statt 1000€ Rente wird er nur 788,49€ bekommen.

Die Auswirkung der Inflation ist also auf jeden Fall bei der Errechnung der wahren Rentenlücke zu berücksichtigen.

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Starke Belastung für Rentner

So lautet ein heutiger Artikel der Offenbach-Post.

belastungfuerrentner


In dem Artikel geht um die zusätzliche Beitragsbelastungen der Krankenversicherung (hier ist die gesetzliche Krankenversicherung gemeint) für Rentner. Vielen ist nicht bewusst, welche Kosten für die Krankenversicherung im Ruhestand auf sie zukommen. Im Artikel heißt es u.a.: ‘ Der Aufklärungsbedarf sei groß. Wer weiß, welche Kosten ihm bald im Ruhestand erwarten, kann wenigstens seine Rentenlücke abschätzen, rechtzeitig vorher die Weichen stellen, oder versuchen, ein Finanzpolster anzulegen‘.

Nicht verwechseln, es geht nicht um die Versorgungslücke der Rentenversicherung, sondern um die zusätzliche Belastung der Krankenversicherung.

Da ich diese Thematik von meiner Beratungspraxis recht gut kenne und immer wieder erfahre, dass obige Aussage treffend ist, werde ich in den nächsten Tagen versuchen, eine detaillierte Information zur Beitragssituation der Krankenversicherung von Rentnern und Pensionären zu schreiben.

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Rentner drohen Einbußen

So lautet der Titel eines Interviews der Offenbach-Post vom 4.9.2010. von Professor Wolgang Gerke.


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Wolfgang Gerke (* 3. Februar 1944 in Cuxhaven) ist ein emeritierter deutscher Hochschullehrer für Bank- und Börsenwesen und seit 2006 als Präsident des „Bayerischen Finanz Zentrums“ tätig. Gerke wird in Print-Medien, Hörfunk und Fernsehen häufig als Experte für Bank- und Börsenthemen herangezogen und ist dadurch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden. Quelle Wikipedia

Nach Aussage von Professor Wolfgang Gerke ist mit einer stark steigenden Inflation zu rechnen. Die Auswirkungen dieser Entwicklung:

Rentner werden Ihren Lebensstandard nicht halten können, denn die Inflation frisst die Rente auf.

Aber wir haben doch zur Zeit keine oder wenn überhaupt nur eine geringe Inflation, werden Sie jetzt sagen. Stimmt! Wird das so bleiben?

Das größte Problem bei der Erkennung der Inflation ist aus meiner Sicht, die Betrachtung von längeren Zeiträumen. Das wird sehr schnell verdrängt.

Können Sie sich noch daran erinnern, was eine Kugel Eis in ihrer Kindheit gekostet hat? Bei mir waren es 10 Pfennige. Heute, knapp 40 Jahre später sind es durchschnittlich 70 Cent – also 14mal mehr, als vor 40 Jahren.

Wie wirkt sich die Inflation auf die Rente aus? Sie wird weniger! Damit sie ein Gefühl für die Reduzierung der Rente im Hinblick auf die Inflation haben, einige Beispiele:

  • 1000€ Rente haben bei einer 1% Inflation in 10 Jahren eine Kaufkraft von 905,29€.
  • 1000€ Rente haben bei einer 1% Inflation in 20 Jahren eine Kaufkraft von 819,54€.
  • 1000 Rente haben bei einer 1% Inflation in 30 Jahren eine Kaufkraft von 741,92€.
  • 1000 Rente haben bei einer 1% Inflation in 40 Jahren eine Kaufkraft von 671,65€

Sie sehen: Selbst bei einer geringen Inflation entstehen bei längeren Zeiträumen große Kaufkraftverluste. Der Einbezug der Inflation bzw. die Entwicklung der Inflation in die Altersabsicherung ist dringend angeraten.

Zur Verdeutlichung: 1000 Euro Rente haben bei einer 2,5% Inflation in 30 Jahren eine Kaufkraft von 476,74€. Der Verlust der Kaufkraft beträgt mehr als die Hälfte.

Mein Tipp: Überprüfen Sie ihre gesetzliche Rentenversicherung, ihre private Altersvorsorge, ihre Lebens- oder Rentenversicherung auf die Auswirkungen der Inflation. Fragen Sie Ihren Finanzberater, Versicherungsvermittler oder Bankberater und lassen Sie sich ihren Kaufkraftverlust während der Beratung genau ausrechnen. Sollte dies nicht möglich sein – welche qualifizierte Beratung erhalten sie dann?

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Inflation frisst die Rente auf

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so lautet ein Artikel in der Sonntagsausgabe der FAZ vom 11.07.2010
Das ist ein interessantes Thema, Geldentwertung trifft besonders die Altersgruppe der Rentner und Pensionäre. Aber es zeigt auch, dass auf dem Weg zum Rentner bzw. Pensionär nicht nur die Entwicklung der Rentenversicherung an der Rente knappert. Die Inflation zeigt auch Ihre Wirkung.

Untr der Rubrik gewusst wie, werden mögliche Lösungsansätze mit Fördermitel vom Staat aufgezeigt.

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Unter 3. ist dem Autor allerdings entgangen, dass es mittlerweile eine neue
Generation von Riesterverträgen gibt:

Im Artikel heißt es: ‘ Die staatliche Förderung ist begrenzt, bei der Riester-Rente zum Beispiel auf 4 Prozent. Das Geld kann nicht auf einen Schlag ausgezahlt werden, sondern nur in monatlichen Rentenzahlungen …

Das trifft nicht mehr zu. Es gibt mittlerweile eine neue Generation von Riester-Renten-Versicherungen, die bei Rentenbeginn eine einmalige Auszahlung von 30% des vorhandenen Kapitals erlauben. Auf diese Möglichkeit sollten Sie bei einem Abschluss einer Riester-Versicherung auf jeden Fall achten.

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Die besten Riester Tarife

In der letzten Ausgabe der FAZ am Sonntag vom 27. Juni 2010 fand man einen interessanten Riester-Test.

Riester Test


Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung in Weiden, hat die Versicherungen in 74 Kriterien verglichen. Interessant ist die Tatsache, dass fast alle am Markt verfügbaren Versicherungen, getrennt nach den klassischen Riester-Versicherungen und den fondsgebunden Riester-Versicherungen gestestet wurden.

Sieger in beiden Kategorien wurde die Allianz mit Ihren Tarifen Rieste Rente Klassik und Invest alpha Balance. Interessant in diesem Test ist die Feststellung, dass gerade Direktversicherer wie z.B. die Cosmos Direkt oder Hannoversche eine niedrigere Kosten/Rendite-Bewertung haben, als einige klassische Anbieter.