Archiv für das Tag 'Schwere Krankheiten Vorsorge'

Bei der Diagnose einer Krebserkrankung bei Frauen z.B. Brustkrebs, Gebärmutterkrebs oder Gebärmutterhalskrebs erhalten Sie eine vereinbarte Versicherungssumme zur freien Verfügung. Somit können Sie sich ganz auf die eigene Gesundheit konzentrieren.

Die Highlights für alle Frauen:

  • Wahlweise 25.000 oder 50.000 Euro absichern
  • Für alle Frauen vom 18. bis 65 Lebensjahr
  • Nur zwei Gesundheitsfragen!
  • Versichert sind acht typische Krebserkrankungen bei Frauen
  • Schon ab 1,80 Euro im Monat

Die Angst vor einer Krebserkrankung kann nicht genommen werden – aber die finanziellen Sorgen.

2012-06-01_16-27-38

Hier können Sie Ihr LADYLIKE Diagnose Krebs-Schutzbrief Info-Paket anfordern.

thobre

Kind muss für Eltern zahlen

Dieses Urteil des BGH ist noch mir noch sehr gut in Erinnerung. Leider hatte ich den Artikel vom 16.09.2010 in der Offenbach-Post verlegt.
kind-eltern

Um was geht es in diesem Artikel, bzw. in diesem Urteil: Kinder sind verpflichtet, bedürftige Eltern zu unterstützen.

Besonders im Hinblick auf die steigende Pflegekosten, ist dieses höchstrichterliche Urteil sehr interessant. Hier sollte man sich u.U. -vorher- überlegen, ob z.B. ein Abschluss einer privaten Pflegeversicherung für alle nicht von Vorteil ist.

In diesem Zusammenhang möchte ich auf den Punkt 12 der 13 kühne Regeln für Ihre persönliche finanzielle Unabhängigkeit von Stefanie Kühn verweisen:

Regeln Sie erst Ihren Pflegefall, bevor Sie ans Verschenken und Vererben denken!”

thobre

Rentner drohen Einbußen

So lautet der Titel eines Interviews der Offenbach-Post vom 4.9.2010. von Professor Wolgang Gerke.


P1010675

Wolfgang Gerke (* 3. Februar 1944 in Cuxhaven) ist ein emeritierter deutscher Hochschullehrer für Bank- und Börsenwesen und seit 2006 als Präsident des „Bayerischen Finanz Zentrums“ tätig. Gerke wird in Print-Medien, Hörfunk und Fernsehen häufig als Experte für Bank- und Börsenthemen herangezogen und ist dadurch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden. Quelle Wikipedia

Nach Aussage von Professor Wolfgang Gerke ist mit einer stark steigenden Inflation zu rechnen. Die Auswirkungen dieser Entwicklung:

Rentner werden Ihren Lebensstandard nicht halten können, denn die Inflation frisst die Rente auf.

Aber wir haben doch zur Zeit keine oder wenn überhaupt nur eine geringe Inflation, werden Sie jetzt sagen. Stimmt! Wird das so bleiben?

Das größte Problem bei der Erkennung der Inflation ist aus meiner Sicht, die Betrachtung von längeren Zeiträumen. Das wird sehr schnell verdrängt.

Können Sie sich noch daran erinnern, was eine Kugel Eis in ihrer Kindheit gekostet hat? Bei mir waren es 10 Pfennige. Heute, knapp 40 Jahre später sind es durchschnittlich 70 Cent – also 14mal mehr, als vor 40 Jahren.

Wie wirkt sich die Inflation auf die Rente aus? Sie wird weniger! Damit sie ein Gefühl für die Reduzierung der Rente im Hinblick auf die Inflation haben, einige Beispiele:

  • 1000€ Rente haben bei einer 1% Inflation in 10 Jahren eine Kaufkraft von 905,29€.
  • 1000€ Rente haben bei einer 1% Inflation in 20 Jahren eine Kaufkraft von 819,54€.
  • 1000 Rente haben bei einer 1% Inflation in 30 Jahren eine Kaufkraft von 741,92€.
  • 1000 Rente haben bei einer 1% Inflation in 40 Jahren eine Kaufkraft von 671,65€

Sie sehen: Selbst bei einer geringen Inflation entstehen bei längeren Zeiträumen große Kaufkraftverluste. Der Einbezug der Inflation bzw. die Entwicklung der Inflation in die Altersabsicherung ist dringend angeraten.

Zur Verdeutlichung: 1000 Euro Rente haben bei einer 2,5% Inflation in 30 Jahren eine Kaufkraft von 476,74€. Der Verlust der Kaufkraft beträgt mehr als die Hälfte.

Mein Tipp: Überprüfen Sie ihre gesetzliche Rentenversicherung, ihre private Altersvorsorge, ihre Lebens- oder Rentenversicherung auf die Auswirkungen der Inflation. Fragen Sie Ihren Finanzberater, Versicherungsvermittler oder Bankberater und lassen Sie sich ihren Kaufkraftverlust während der Beratung genau ausrechnen. Sollte dies nicht möglich sein – welche qualifizierte Beratung erhalten sie dann?

Selbst mit einer Rente und großem Vermögen ist eine

gute Pflege über Jahre hinweg kaum zu finanzieren

Betrachten wir hierzu das Beispiel der vollstationären Pflege noch einmal näher:

Der Pflegebedürftige in der Pflegstufe III hat eine Eigenleistung in Höhe von ca.2.000€ (ca.70 EUR pro Tag) monatlich zu Tragen – und das sind nur die verbleibenden Kosten des täglichen Lebens, Kosten die der Ehepartner weiterhin aufzubringen hat, wie z.B. Miete, Fahrtkosten der Angehörigen für Besuche im Pflegeheim etc.

Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Pflegebedürftigen der Pflegestufe III beträgt ca. 5 bis 7 Jahre. Bei einem monatlichen Eigenanteil von 1.970 €® ergibt sich so über die Jahre ein Betrag von 141.840 € (6 Jahre).

Die Lösung

Private Vorsorge ist die einzige Alternative, um im Pflegefall abgesichert zu sein, wie die folgenden Beispiele deutlich machen:

Mann, 35 Jahre

Angenommener Eintritt der

Pflegebedürftigkeit                                                                75 Jahre

Durchschnittliche Lebenserwartung                                       6 Jahre

Beitragszahlung insgesamt                                                  46 Jahre

Beiträge für den Pflegegeldtarif

PET 70 EUR                                                                     9.737 EUR

Kosten der Pflege                                                         141.840 EUR

Ersparnis                                                                       132.103 EUR

Frau 35 Jahre

Angenommener Eintritt der

Pflegebedürftigkeit                                                                75 Jahre

Durchschnittliche Lebenserwartung                                       6 Jahre

Beitragszahlung insgesamt                                                  46 Jahre

Beiträge für den Pflegegeldtarif

PET 70 EUR                                                                   13.601 EUR

Kosten der Pflege                                                     141.840 EUR

___________________________________________________________________

Ersparnis                                                                    128,239 EUR

Die Zahlen belegen: Selbst bei einer Beitragszahlung über 46 Jahre Hinweg, können Sie über 100.000 EUR sparen.

In der aktuellen Ausgabe von Finanztest/Stiftung Warentest gibt es eine Neuauflage des Zahnzusatz-Test.

Finanztest 5/2010

Die letzte Bewertung fand im Dezember 2008 statt. Seit dieser Zeit sind einige neue, bzw. veränderte und verbesserte Tarife auf den Markt gekommen. Das spiegelt sich auch in den Ergebnissen wieder.

Neben den bisherigen empfehlenswerten Anbieter wie Arag (Tarif Z100), Barmenia (Tarif ZG ; jetzt ZGplus), Central (central.prodent) und CSS (Tarif flexi-top) sind folgende Anbieter mit ’sehr-gut’ bewertet worden:
Hanse-Merkur (Tarif EZ+EZT sowie Tarif EZ+EZT+EZP), Müncher Verein (Tarif 769+564), SDK (Tarif ZG70+ZGB), Ergo-Direkt (Tarif ZAB+ZAE+ZBB sowie Tarif ZAB+ZAE+ZBB+ZBE) und Neckermann-Versicherung (Tarif ZAB+ZAE,ZBB sowie ZAB+ZAE+ZBB+ZBE)

Weiter Informationen zu den o.a. Tarifen folgt in Kürze.

Hier geht es zum Angebot der Ergo-Direkt:


ERGO Direkt Versicherungen

Trotz vieler Therapieerfolge sind bösartige Tumore die zweithäufigste Todesursache in Deutschland.

Berlin (dpa)  Die Diagnose ist jedes Mal ein Schock: Krebs. In diesem Jahr wird die Angst um das eigene Leben 450 000 Menschen in Deutschland treffen. Das Berliner Robert-Koch-Institut  (RKI)  hat hochgerechnet, dass etwa 246 00 Männer und 204 000 Frauen 2010 von einem bösartigen Tumor in ihrem Körper erfahren. Die einzige gute Nachricht ist, dass sie dank Früherkennung und besserer Therapien heute länger leben als noch in den 1980iger Jahren. Damals war die hälfte aller Frauen mit Krebs fünf Jahre nach einer Diagnose tot. Heute leben fast zwei Drittel (62 Prozent) nach fünf Jahren noch. Bei Männern stieg die Rate von 38 auf bis zu 57 Prozent.

In Deutschland gibt es nach Einschätzung der Deutschen Krebsgesellschaft heute vier bis fünf Millionen Menschen, die an Krebs erkrankt sind oder waren. Auch bei 1800 Kindern unter 15 Jahren wird jedes Jahr Krebs entdeckt, häufig sind es Hirntumore oder Leukämien. Jede Diagnose ist für Patienten und Ihre Familien ein Drama, sie verändert das Leben. Beim Deutschen Krebskongress in Berlin wollen sich 8000 Ärzte und Experten von heute an vier Tage lang über Früherkennung, Therapie und Nachsorge bei Krebs austauschen. Es wird viel Hoffnung geben, aber auch Enttäuschungen.

Auch wenn Therapieerfolge manche Krebsarten heute zu einer chronischen Krankheit werden lassen oder sogar heilen, bleiben bösartige Tumore die zweithäufigste Todesursache in Deutschland – nach den Herz – Kreislauferkrankungen. Vielleicht kehrt sich dieses Verhältnis sogar bald um. Denn Krebs ist in der Regel eine Alterserkrankung, und die Deutschen werden immer älter. Allein seit 1990 ist die Zahl der Krebsneudiagnosen um 30 Prozent angestiegen.

Bei Männern führt weiterhin Prostatakrebs die lang Liste der Neuerkrankungen an. Bei den Frauen ist es Brustkrebs. Auf dem zweiten und dritten Platz liegen bei beiden Geschlechtern Darm – und Lungenkrebs. Krebs ist heute aber oft kein Todesurteil mehr. So liegt zum Beispiel die Überlebensrate bei Prostatakrebs, Hodenkrebs und beim Lippenkrebs fünf Jahre nach der Diagnose inzwischen bei etwa 90 Prozent. „Auch beim Darmkrebs nehmen die Sterberaten stetig ab“ sagte Kongresspräsident Wolff Schmiegel. Grund seien ach neue Medikamente, die an Schaltstellen im Tumorgewebe angriffen. Patienten mit Bauchspeichedrüsenkrebs haben dagegen kaum bessere Chancen als früher. Viel sterben wenige Monate nach der Diagnose. Auch Lungenkrebs ist ein gefährlicher Gegner: Nur ein Fünftel der Patienten überlebt ihn länger als fünf Jahre.

Doch nicht alle Krebsarten sind Schicksal. Allein das Rauchen verursacht bis zu einem Drittel aller Krebstodesfälle. Forscher sind sicher, dass auch Übergewicht, Bewegungsmangel, zu wenig Obst und Gemüse und regelmäßiger Alkoholkonsum ihren Anteil haben. Er ist nicht genau zu beziffern. Wissenschaftler vermuten aber, dass zu viele Pfunde oder regelmäßige Trinkgelage den Körper anfälliger machen als Schadstoffe in Lebensmitteln.

Chronische Infektionen gelten ebenfalls als Krebs – Risikofaktor. Dazu Zählen bestimmte Warzenviren (HPV; humane Papillomaviren), die vor allem beim Sex übertragen werden und Gebärmutterhalskrebs auslösen können. Um die Raten zu senken, gibt es für Mädchen inzwischen eine Impfung. Eine Infektion mit dem „Magenteufel“ Helicobactor pylori gilt als Risiko für Magenkrebs. Gegen Bakterien gibt es Antibiotika. Früherkennungsuntersuchungen sollen bei den häufigsten Krebsarten das Erkrankungsrisiko mindern. Frauen nehmen diese Angebote traditionell besser an als Männer. Unumstritten sind die Untersuchungen nicht. Kritiker fürchten zum Beispiel, dass die systematischen Röntgenuntersuchungen der weiblichen Brust Mammografie – Screening) auch langsam wachsenden Tumore zutage fördert, die zu Lebzeiten der betroffenen Frau nie ein Problem geworden wären. Langzeitergebnisse zum Screening in Deutschland werden erst 2015 vorliegen.

Noch gilt die Früherkennung vielen Ärzten als die beste Waffe. Denn das Risiko einer Frau, im Laufe ihres Lebens an Krebs zu erkranken, liegt statistisch gesehen bei 38 Prozent, bei Männern sogar bei 47 Prozent. Frauen trifft Krebs im Mittel mit 69 Jahren Männer mit 68.

http://www.krebsgesellschaft.de